Privat-U-Boot in der Ostsee vermisst

Der Besitzer und Erfinder des Bootes, Peder Madsen, wurde gerettet, bevor das Schiff sank. Der Grund: eine vermisste Journalistin aus Schweden.

Vor der Küste Dänemarks ist ein selbst gebautes U-Boot gesunken. Aber: Er habe sie am Donnerstag nach dreieinhalb Stunden Fahrt auf einer Insel abgesetzt. Nach Angaben schwedischer und dänischer Medien wollte sie eine Geschichte über Madsen und sein U-Boot schreiben. "Dann ist etwas mit einem Ballasttank schiefgegangen", sagte er dem dänischen Fernsehsender "TV2". Madsen: "Mir geht es gut, aber ich bin traurig, dass die 'Nautilus' untergegangen ist".

Die "Nautilus" ist 17,8 Meter lang und wiegt 40 Tonnen.

Demnach hatte ein Rettungstrupp mit zwei Hubschraubern und drei Marinebooten in der Nacht die Suche aufgenommen, nachdem das Schiff nicht wie geplant nach Kopenhagen zurückgekehrt war. Die "UC3 Nautilus" wurde über Crowdfunding finanziert und 2008 vom Stapel gelassen. Es gilt als das größte privat gebaute U-Boot der Welt.

Da das U-Boot aber nicht stabil sei, könnten die Taucher bislang nicht in das Wrack vordringen, teilte die Polizei mit.


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