Trauerschwan sucht neuen Partner

Nun soll auch ein Trauerschwan auf diesem Weg einen neuen Partner finden.

LANGE WAREN SIE EIN PAAR, die zwei Trauerschwäne im Schlosspark Rosenau im oberfränkischen Rödental bei Coburg.

Seitdem trauert der Vogel, denn Schwäne sind bekanntermaßen treue Tiere. Weil die bayerische Schlösserverwaltung das Dilemma nicht länger mit ansehen konnte, wurde jetzt eine Kontaktanzeige geschaltet: Der trauernde Trauerschwan soll nach dem Tod seines Partners einen neuen Vogel an seine Seite bekommen. Das Geschlecht sei im Grunde egal, gut wäre, wenn der Schwan älter als drei Jahre sei, steht in der Annonce der Schlossverwaltung. Dabei gehe es nicht nur darum, dem Schwan die Einsamkeit zu ersparen, erklärt der Leiter der Gartenabteilung des Schlosses Steffen Schubert. Es gibt auch historische Hintergründe, denn die schwarzen Schwäne gehören zum Schloss Rosenau. Der Coburger Prinz war in dem Schloss 1819 geboren worden. Im Winter kommen die Tiere in ein eigenes Winterquartier mit Wasserzugang und werden täglich gefüttert.


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