Wiesberger startete solide in zweite Runde der PGA Championship

US-Star Jordan Spieth könnte mit einem Sieg bei der heute startenden PGA Championship als sechster und jüngster Golfer der Geschichte den Karriere-Grand-Slam fixieren.

Jordan Spieth hat seine Rekordjagd bei der US PGA Championship mit einer mäßigen Runde eröffnet.

Der Weltranglistenzweite Spieth wollte im Quail Hollow Club Großes vollbringen. Siege bei allen vier Majors waren zuvor nur Jack Nicklaus, Tiger Woods, Ben Hogan, Gary Player und Gene Sarazen gelungen. Nein, er wäre auch noch der Jüngste überhaupt. "Wenn es dieses Jahr passiert, dann ist es toll, es wäre ein weiteres lebenslanges Ziel, das wir erreicht hätten". Spieth wird am Sonntag 24 Jahre und 17 Tage alt sein.

Doch auch das ist für den Texaner kein Thema. "Dadurch spüre ich keinen zusätzlichen Druck", sagte Spieth.

Der US-Masters- und US-Open-Sieger von 2015 wird in Charlotte nicht der Gejagte sein. Der Däne Thorbjörn Olesen und Kevin Kisner aus den USA liegen mit einer 67 bereits fünf Schläge vor ihm, dahinter folgen fünf US-Golfer, unter ihnen auch US-Open-Gewinner Brooks Koepka, mit jeweils 68 Schlägen. Das bislang letzte Hole-in-One bei dem Major hatte der Südafrikaner Tim Clark vor vier Jahren geschafft. Martin Kaymer, Sieger von 2010, musste seinen Start wegen anhaltender Schmerzen in Arm und Schulter absagen.

Kaymer wäre aber in der Form der vergangenen Monate ohnehin kein ernsthafter Konkurrent für Spieth und Co. gewesen. Zudem bewies er auf der Schlussrunde im Duell mit Landsmann Matt Kuchar Nervenstärke, als ihm wie schon beim US Masters 2016 ein Kollaps drohte. Bei den British Open aber ließ er sich auch von einem Strafschlag auf der 13 und einem gedroppten Ball aus dem LKW-Fuhrpark heraus nicht beirren und triumphierte am Ende mit drei Schlägen vor Kuchar. Fünf Top-10-Ergebnisse waren ein großartiger Einstand, das Sieg-Double im Juni und Juli in Cromwell/Connecticut und bei den "Open" der vorläufige Höhepunkt.


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