HSV blamiert sich - Leipzig, Hannover und Wolfsburg weiter

Der DFB-Pokal hat seine erste Sensation: Der Hamburger SV scheiterte in der 1. Für den HSV traf nur Bobby Wood per Handelfmeter (74.).

Besonders bemerkenswert: Der noch sieglose Tabellenvorletzte der Dritten Liga hatte seit einer Roten Karte gegen Marcel Appiah in der 19. Minute in Unterzahl gespielt.

Mit einer zunächst zähen, am Ende aber doch souveränen Vorstellung ist RB Leipzig in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Der Fußball-Vizemeister und Champions-League-Teilnehmer setzte sich zum Auftakt des Cup-Wettbewerbs mit einem 5:0 (1:0)-Sieg beim schwäbischen Sechstligisten SF Dorfmerkingen durch und feierte knapp eine Woche vor dem Bundesligaauftakt einen erfolgreichen Pflichtspielstart.

Vor 10.460 Zuschauern in der Ostalb-Arena des Drittligisten VfR Aalen, einst Station von Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl, gingen die Gäste durch Marcel Sabitzer in Führung (4.), spielten gegen die respektlosen Amateure dann aber unkonzentriert und pomadig (Das Spiel im Ticker zum Nachlesen).

Bundesliga-Aufsteiger Hannover 96 hat das 18. Erstrunden-Aus im DFB-Pokal dank einer Leistungssteigerung in den zweiten 45 Minuten verhindert. Nach dem 2:3-Anschlusstreffer durch Nico Perrey (83.) per Hackentrick musste Hannover noch einmal zittern. Gegen jene Kickers, nunmehr Regionalligist, qualifizierte sich der Dorfklub im Mai durch ein 3:1 im Finale des WFV-Pokals zum zweiten Mal für die 1. Hauptrunde. Dort steht auch der VfL Wolfsburg, der beim 1:0 (0:0) gegen den Regionalligisten Eintracht Norderstedt allerdings deutlich mehr Mühe als erwartet hatte.

Vor 4500 Zuschauern im ausverkauften Edmund-Plambeck-Stadion, darunter HSV-Idol Uwe Seeler, war Neuzugang Ignacio Camacho (59. Minute) der Matchwinner für das Millionen-Ensemble, das keinen Klassenunterschied erkennen ließ. Beim Viertligisten SC Norderstedt setzte sich der Bundesligist mit 1:0 (0:0) durch. Nach einem Freistoß von Nicolas Andermatt glich Felix Weber (66.) für die Münchner aus. Joker Stefan Kutschke verwandelte sechs Minuten vor dem Ende einen von Strobl verursachten Foulelfmeter. Für die Ingolstädter war der Erfolg nach dem Zweitliga-Fehlstart mit zwei Niederlagen sehr wichtig. Aktuell führt Berlin 2:1.

ÖFB-Legionär Lukas Hinterseer zeichnete sich in Diensten seines neuen Vereins als Mann der Partie aus: Beim 5:2-Erfolg des Zweitligisten VfL Bochum gegen den FC Nöttingen traf Hinterseer gleich drei Mal und legte einen weiteren Treffer vor. Runde des Pokals eingezogen.


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