Iranisches Parlament erhöht Budget für das Raketenprogramm

Als Reaktion auf die jüngsten Sanktionen der USA hat das Parlament in Teheran höhere Ausgaben für das iranische Raketenprogramm und für die Auslandsoperationen der paramilitärischen Revolutionsgarden bewilligt. Und das sei erst der Anfang, erklärte Parlamentspräsident Ali Laridschani. Die Entscheidung richte sich gegen "terroristische und abenteuerliche Aktionen der Vereinigten Staaten in der Region".

Zuvor war mitgeteilt worden, dass der Iran wegen der Verhängung der neuen US-Sanktionen eine Beschwerde bei der Uno und der Kommission für den Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplan (JCPOA) eingereicht habe. Weitere Details wurden nicht bekannt, da insbesondere der Haushalt der Revolutionsgarden bislang immer geheim gehalten wurde. Trump ist auch gegen das internationale Atomabkommen, das 2015 mit dem Iran geschlossen wurde. Der iranische Außenminister Mohammad Dschawad Sarif hatte den US-Präsidenten beschuldigt, er wolle den "Atomdeal töten".


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