Steuerstreit: Neymar bietet Strafzahlung an

Nach einem jahrelangen Rechtsstreit hat der brasilianische Fußballstar Neymar einer Strafzahlung an die Steuerbehörden seines Heimatlandes zugestimmt. Wie sein Anwalt mitteilt, habe man den Behörden die Zahlung von umgerechnet rund 2,1 Millionen Euro angeboten.

Neymar war vergangene Woche für die Rekordsumme von 222 Millionen Euro vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain gewechselt. Wichtige Randnotiz: Neymar bestehe allerdings weiterhin darauf, er habe sich nichts zuschulden kommen lassen.

"Dieser Prozess erstreckt sich nun über mehr als drei Jahre, und unser Ziel ist es, mit Beginn dieser neuen Phase in seiner Karriere nach vorn zu schauen", sagte Neymars Anwalt Marco Neder. Die Steuerbehörden fordern seit Jahren Steuernachzahlungen von Neymar. Ursprünglich war gar von 188,8 Millionen Real (51 Millionen Euro) die Rede. Auch in Spanien müssen sich Neymar und seine Eltern wegen Betrugs- und Korruptions-Vorwürfen vor Gericht verantworten.


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