Kenia-Wahl war sauber

Kenyattas Partei Jubilee wies die Betrugsvorwürfe zurück.

Das Touristendorf Bomas of Kenya ist üblicherweise eine lahme Touristenattraktion.

Nach zwei Tagen Unruhen mit mindestens 16 Toten ist die Opposition in Kenia aus dem Ausland nachdrücklich zum Verzicht auf Gewalt aufgefordert worden.

Diese Papiere sind die Bulletins aus den Wahlbüros, auf denen handschriftlich die Ergebnisse festgehalten wurden. Auch in anderen Orten kam es zu Protesten, darunter im westlichen Kisumu, einer Hochburg von Kenyattas Herausforderer Raila Odinga. Er habe 54,27 Prozent der mehr als 15 Millionen Stimmen erhalten, sagte am Freitagabend der Leiter der Wahlkommission, Wafula Chebukati.

Auf Twitter erklärt Odinga, dass sich "Personen Zugang zur Datenbank der Wahlkommission verschafft haben" und dass sie "für die Kenianer entscheiden, wer ihr Staatschef wird". Das ist eine Sisyphusarbeit, die dauert.

Bereits in der Nacht vom Donnerstag und Freitag war es zu Protesten gekommen.

Odingas Parteienbündnis Nasa hatte zuvor behauptet, die Polizei habe nach der Wahl mehr als 100 Menschen getötet.

Dabei waren er und seine Opposition die treibende Kraft hinter einer Neuorganisierung der Wahlkommission, die lange Zeit als zu regierungsfreundlich galt. Die Oppositionskoalition NASA bezeichnete die Auszählung als "Farce". Es ist schließlich nicht nur Chebukatis Glaubwürdigkeit, die auf dem Spiel steht. "Wir sind hier zum Beobachten, nicht zum Recherchieren", erwiderte Mbeki ungehalten auf eine entsprechende Frage. Nationale und internationale Wahlbeobachter hätten die Wahl als "transparent und glaubwürdig" eingeschätzt, fügte Gabriel hinzu. Am Mittwoch hatte die Wahlkommission Berichte über einen Hackerangriff noch zurückgewiesen. Es gebe keine Anzeichen für eine "zentralisierte oder lokal begrenzte Manipulation", sagte die Leiterin der EU-Beobachtermission, Marietje Schaake, am Donnerstag in Nairobi. Sein Rivale Raila Odinga anerkennt dies nicht und schürt Gewalt. Die Hacker hätten sich Passwörter des ermordeten Technik-Chefs der Wahlkommission, Chris Msando, besorgt. "Ja, jemand hat es versucht, mehrfach sogar", sagte Guliye. Dieser sei aber nicht erfolgreich gewesen. Die Zahl basiere zum Teil auf Berichten von Familien- und Gemeindeangehörigen.


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