Erste Gentherapie gegen Krebs in den USA zugelassen - Therapie von Novartis

Erstmals hat nun eine Gentherapie die offizielle Zulassung erhalten. Dann kommen die Zellen zurück in den Patienten.

Die Therapie basiert auf der CAR-Technologie.

Durch die Genmanipulation bilden die T-Zellen einen Rezeptor an ihrer Oberfläche, mit dessen Hilfe sie ein spezielles Antigen auf den Tumorzellen erkennen. Finden die CAR-T-Zellen passende Krebszellen, greifen sie diese an und vervielfältigen sich. In diesem Fall werden nun T-Zellen produziert, die sich gegen das CD19-Protein auf Leukämiezellen richten.

Kymriah vom Unternehmen Novartis kann künftig bei Patienten bis 25 Jahren eingesetzt werden, die an einer rezidivierenden oder therapierefraktären B-Zell-Vorläufer-ALL erkrankt sind.

Zum Kommentieren bitte anmelden. In Europa könnte eine derartige Therapie ebenfalls noch 2017 zugelassen werden. Der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) liegen mehrere Anträge vor. Die Experimente waren bislang jedoch deutlich weniger erfolgreich: Feste Tumoren sind schwieriger zu knacken, da die veränderten Immunzellen sie zunächst einmal erreichen und sich anschließend in einem für sie ungünstigen Milieu behaupten müssen.


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