Porsche bestätigt Interesse an Formel-1-Comeback

Porsche ist DIE deutsche Sportwagen-Marke.

Die Stuttgarter denken an ein Comeback in der Königsklasse des Motorsports. Meschke hat sich in Italien mit Formel-1-CEO Chase Carey getroffen, dazu mit dem kommerziellen Leiter des Sports, Sean Bratches, und mit Ross Brawn, der für die sportliche Ausrichtung der Formel 1 zuständig ist.

Spekulationen über eine Rückkehr von Porsche in die Formel 1 gab es immer mal wieder.

Und: Porsche-Teamchef Andreas Seidl sitzt wie zwölf weitere Motorhersteller (Mercedes, Ferrari, Renault, Honda, Audi, Alfa Romeo, Aston Martin, Cosworth, Ilmor, McLaren, Zytek, Magneti Marelli) in jenem Gremium, das über die neue Motorformel für 2021 entscheidet. Früher ist mit einem Porsche-Comeback nicht zu rechnen. Meschek dazu: "Ich denke, wir sind in guten Gesprächen bezüglich der neuen Motoren". Porsche könnte als Motorenpartner für Rennställe fungieren. Die Formel E, wo Porsche ab 2019 mitmischen wird, ist in Sachen technisches und personelles Know-How weniger aufwändig.

"Die Formel E ist jetzt für uns ein wichtiges Thema".

Gleichzeitig wurde zum Ende dieser Saison der Ausstieg aus der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) ankündigt. Unser Ziel ist es, dass solche Firmen Rennteams in der Formel 1 besitzen wollen.

Porsche hat in der Formel 1 ein Rennen als Werksteam gewonnen (mit Dan Gurney in Rouen 1962), das Bündnis mit dem von TAG finanzierten V6-Turbo made by Porsche führte zu WM-Titel der McLaren-Fahrer Niki Lauda und Alain Prost, von 1984 bis 1986.

Porsche ist dabei, sich im Motorsport neu aufzustellen. Den Kontakt zur Formel 1 hat das Haus Porsche aber nie verloren: Der Porsche Supercup ist seit vielen Jahren fester Bestandteil des GP-Rahmenprogramms. Weil Porsche aber versprochen hat, alle Personen aus dem LMP1-Programm zu behalten, würde sich ein Formel-1-Projekt sogar anbieten.


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