EU- und Euro-Finanzminister beraten über Junckers Euro-Vorstoß

Einige Länder arbeiteten hart daran, die Beitrittskriterien zu erfüllen, sagte Eurogruppen-Chef Dijsselbloem nach dem Treffen in Tallinn.

Der Freiburger Ökonom und "Wirtschaftsweise" Lars Feld hat sich nach den Reformvorschlägen von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker gegen eine zügigen Ausweitung der Euro-Zone ausgesprochen. Derzeit sind 19 der 28 EU-Länder im Euro. In anderen dagegen gäbe es dazu im Moment kaum Ambitionen.

Die internationalen Geldgeber aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB), Europäischem Stabilitätsmechanismus (ESM) und Internationalem Währungsfonds (IWF) hatten sich zuletzt im Sommer darauf verständigt, weitere 8,5 Milliarden Euro aus dem laufenden Programm freizugeben. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) äußerte sich ebenfalls positiv zum Euro für alle. "Die Juncker-EU muss endlich ihre Hausaufgaben machen, statt Träume zu formulieren", sagte Scheuer.


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