Merkel fordert wirtschaftliche Sanktionen gegen die Türkei

Um die in der Türkei inhaftierten deutschen Staatsbürger schnellstmöglich zu befreien, setzt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf wirtschaftlichen Druck.

Die CDU-Chefin sagte der "Passauer Neuen Presse", man werde die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Ankara weiter zurückfahren müssen und Projekte auf den Prüfstand stellen. Es sei empörend, dass eine Reihe von deutschen Staatsbürgern in der Türkei in Haft sitze, so die Kanzlerin. - Das Auswärtige Amt gab die Zahl mit 54 an.

Dabei seien Fälle von Polizeigewahrsam und Untersuchungshaft ebenso erfasst wie Inhaftierungen zur Strafverbüßung.

Mutlu zeigte sich unzufrieden mit dem Einsatz der deutsche nBundesregierung für die Inhaftierten.


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