"taff"-Moderator legt sich mit AfD-Wählern an"

Facebook-Video Schölermann entschuldigt sich zwar in seiner Tätigkeit als Moderator für die in der Sendung getätigte Aussage, die nicht im Namen von ProSieben oder "taff" stattgefunden habe. Am Ende der Sendung verabschiedete sich der TV-Star mit den Worten: "Leute geht wählen". Eine Äußerung, die weder mit dem Sender, noch mit dem Produktionsteam abgesprochen war - und dem ProSieben-Star nun reichlich Ärger einbrachte. Ein Zuschauer legte Beschwerde ein - nun ermittelt die Medienaufsicht gegen Thore Schölermann. "Ganz grundsätzlich können wir aber sagen, dass Aussagen eines Moderators im Rahmen eines Lifestyle-Magazins unter den Schutz der Meinungsfreiheit fallen", so die Behörde auf Anfrage der Zeitung.

Laut "Bild" sei der Moderator pflichtgemäß vom Sender gerügt worden. Drei Tage nach dem Vorfall meldete sich Schölermann auch selbst zu Wort. "Da habe ich tatsächlich meine Neutralität als Moderator verloren", sagt er.

Einigen Usern stößt das offenbar sehr sauer auf, der Moderator wird als "gut bezahlte Medien-Marionette" und "Systemclown" bezeichnet.

Er berichtet, wie er nach seinem Auftritt von AfD-Anhängern als "Volksverräter" und als "Feind des deutschen Vaterlandes" beschimpft worden sei.

Das ändere allerdings nichts daran, dass er als Privatperson zu seiner Meinung stehe: "Wenn ich nach so einer Äußerung als Volksverräter beschimpft werde, zeigt mir das nur, wie notwendig das ist, dass ich Leute warnen möchte". "Die Leute sollten sich nicht von ungehemmter rechter Propaganda verführen lassen und stark überlegen, ob sie sich mit Leuten in ein Netz setzen wollen und damit die Zukunft eines tollen Landes riskieren wollen und wir uns in der ganzen Welt ekelig darstellen und in Zeiten zurückfallen, über die wir eigentlich froh sind, dass wir sie überwunden haben".


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