Was für eine Tierquälerei! | Igel wurden als Fußball missbraucht

Eine Schülerin fand am Donnerstag der vergangenen Woche einen toten und einen schwer verletzten Igel auf einer Rasenfläche vor einer Grundschule im Berliner Stadtteil Britz, wie die Tierschutzorganisation Peta am Freitag mitteilte. Einer war bereits tot, der andere schwer verletzt. Möglicherweise wurde mit den beiden Igeln sogar Fußball gespielt. Obwohl der noch lebende Igel sofort zum Tierarzt gebracht wurde, konnte er nicht mehr gerettet werden. Der zweite Igel, der noch lebte, musste trotz tiermedizinischer Behandlung eingeschläfert werden, weil seine Lunge völlig zertrümmert gewesen sei. Der Veterinär geht davon aus, dass das Tier massiv getreten oder geschlagen wurde.

Der 33-jähriger Tierschützer erstattete indes Strafanzeige gegen Unbekannt und informierte das Veterinäramt Berlin-Neukölln, wie PETA auf ihrer Homepage berichtet.

PETA hat zudem eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, ausgesetzt.

"Die Täter müssen überführt und für ihr brutales Vorgehen zur Rechenschaft gezogen werden", so Judith Pein von PETA.

Und weiter sagte sie: "Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat".


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