DFL-Reformpläne vom Tisch - DFB-Pokalmodus bleibt unverändert

Der Vorstoß kam von Seiten der DFL, dabei sollten die Interessen von Amateurvereinen und Proficlubs gleichermaßen berücksichtigt werden.

Im DFB-Pokal bleibt es beim Modus mit 64 Teilnehmern in der ersten Hauptrunde mit allen Vereinen der Bundesliga und 2. Liga, vier Teams der 3. Liga sowie 24 Amateurvertretern. Darauf haben sich der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Fußball Liga (DFL) bei einem Spitzengespräch in Frankfurt/Main geeinigt. Zu den Kernpunkten gehören die Ausbildungs-Honorierung der Amateurvereine durch die DFL in Höhe von rund 4 Millionen Euro und die Förderung der Nachwuchsarbeit in der 3. Liga mit 3 Millionen Euro.

"Der DFB-Pokal bezieht seinen Reiz aus den Begegnungen 'Klein gegen Groß'", so DFB-Präsident Reinhard Grindel.

Die Übereinkunft wird Bestandteil eines neuen DFB-Grundlagenvertrages zwischen DFB und DFL werden. "Dabei bleibt es. Jeder Pokalteilnehmer kann weiter seinen Traum von einem Los gegen Bayern München oder Borussia Dortmund träumen", sagte DFB-Präsident Reinhard Grindel. "Das stärkt auch die Attraktivität unserer Landesverbandspokale". Sechs Millionen Euro erhalten die Landesverbände, "um die Entwicklung des Fußballs voranzubringen und die Vereine und Ehrenamtlichen an der Basis zu entlasten". Es hilft gerade den besonders engagierten Vereinen, von deren guter Jugendarbeit auch die Bundesligisten profitieren. Dies wird einmal mehr durch die im Maßnahmenpaket gemeinsam vereinbarten großen Unterstützungsleistungen für den Amateurfußball und insbesondere auch durch den unverändert bestehen bleibenden Modus für den DFB-Pokal bekräftigt.

Die größte Reformierung des DFB-Pokals in seiner 82-jährigen Geschichte schien schon so gut wie festzustehen - jetzt hat der DFB die Reformpläne eingestampft.


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