Niederlande hilft nur noch ein Wunder - Nigeria löst Ticket für Russland

Die nächste herbe Enttäuschung für die Fußball-Nationalmannschaft der Niederlande ist so gut wie besiegelt.

Das Team von Trainer Dick Advocaat liegt damit in der Europa-Gruppe A mit 16 Punkten auf dem dritten Platz und hat praktisch keine Chance mehr, den direkten Konkurrenten Schweden am kommenden Dienstag in der Amsterdam Arena vom zweiten Rang zu verdrängen. Allerdings weisen die Skandinavier eine Tordifferenz von plus 19 auf, die Tordifferenz des WM-Dritten von 2014 beträgt dagegen plus sieben. Erst ein Sieg mit sieben Toren Unterschied würde Holland noch den Weg nach Russland ebnen.

Kapitän Arjen Robben bringt Holland per Foulfmeter 2:1 in Führung.

Beinahe wäre für 'Oranje' bereits in Borisov alles vorbei gewesen, ehe Bayern-Star Arjen Robben (84./Foulelfmeter) und Memphis Depay (90.+3) noch den Sieg herausschossen. Depay erhöht in der Nachspielzeit auf 3:1.

Frankreich machte in Bulgarien schon nach drei Minuten alles klar: Blaise Matuidi (30) trifft zum 1:0 und schießt so die Franzosen auf Platz 1 in Gruppe A. Die Franzosen treffen Dienstag (20.45 Uhr) in Paris noch auf Weißrussland. Der Spitzenreiter (20 Punkte) empfängt zum Abschluss Weißrussland.

Beim höchsten Länderspielsieg der Schweden seit 1954 war der frühere Hamburger Marcus Berg mit vier Toren (18., 37., 54., 71.) der Mann des Abends in der Friends Arena in Stockholm. Denn früher am Tag gelang Schweden ein deutlicher 8:0-Erfolg gegen Luxemburg. Die Portugiesen haben 24 Zähler, aber die bessere Tordifferenz. Steven Zuber von der TSG Hoffenheim erzielte gleich zwei Treffer für die Eidgenossen.

Für Portugal waren der viermalige Weltfußballer Cristiano Ronaldo (63.) und Andre Silva (87.) erfolgreich. Nigeria ist damit seit 1994 WM-Stammgast - mit Ausnahme der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland. Damit behaupten sie die Tabellenführung vor Portugal, das 2:0 in Andorra gewann. Per Elfer verwandelt er zum 2:1 in Weißrussland. Belgien ist durch den Triumph die Tabellenspitze nicht mehr zu nehmen und das Ticket nach Russland sicher. Griechenland empfängt beim Showdown Gibraltar, Bosnien-Herzegowina spielt in Estland.


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