Tesla verschiebt die Vorstellung seines Elektrolastwagens nochmal

Was die Produktion des Model 3 betrifft, so berichtet die Webseite des Wall Street Journal (WSJ), dass Tesla mehrere Komponenten des Model 3 noch per Hand fertigt, da das versprochene Fließband Ende September noch nicht fertig gestellt war. Auch daraus wird nichts.

Für Tesla-Chef Elon Musk läuft es derzeit nicht rund.

Los Angeles - Der Elektroauto-Bauer Tesla hat die Präsenation seines seit Längerem angekündigten Lkw verschoben - zum bereits zweiten Mal.

Erneut muss Elon Musk die Präsentation des Elektro-Lastwagen "Tesla Semi" verschieben. Ursprünglich sollte das Schwerlastmodell schon im September gezeigt werden; zuletzt war der 26. Oktober im Gespräch. So rollten im September lediglich 260 statt 1500 Model 3 vom Band.

Grund für die Verzögerung: Tesla hängt in der Produktion des Einsteiger-Stromers Model 3 (über 500 000 Vorbestellungen) mächtig hinterher, zudem wolle man zunächst die Batterieproduktion für Puerto Rico und andere Gebiete erhöhen. Und obwohl Chevrolet den Vorteil der etablierten Produktionserfahrung und des Händlernetzes hat, erhielt Tesla durch sein Image mehr als 400.000 Reservierungen für das Model 3. Ähnliche Probleme habe es aber auch zu Beginn der Produktion der Model S und Model X gegeben, schreibt das Branchenmagazin Electrek.

Musk hatte im Juli 2016 bei der Vorlage seines "Masterplans" erklärt, ein "Tesla Semi" - vom Englischen "semi truck" für "Sattelzug" - würde mehr Sicherheit bei geringeren Transportkosten bieten. Nach früheren Angaben will Musk darüber hinaus in eineinhalb bis zwei Jahren einen Pickup präsentieren. Neben dem semi truck kündigte er damals auch einen Bus für den öffentlichen Nahverkehr an. Die Pipeline ist also prall gefüllt.


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