Hello Fresh startet neuen Anlauf für einen Börsengang

Hellofresh wagt nun seinen zweiten Anlauf an die Börse. Im Unterschied zum Online-Bestelldienst Delivery Hero, der Kunden an Restaurants und Lieferdienste vermittelt, liefert Hellofresh Kochboxen mit frischen Zutaten und gesunden Rezepten zum Selbstkochen.

Hellofresh will Gewinn in 15 Monaten erreichen "Der richtige Moment, Hellofresh auf die nächste Stufe zu bringen". Doch damals schien unter anderem Rocket Internets Finanzier Kinnevik dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung zu machen. HelloFresh, an der die Startupschmiede Rocket Internet beteiligt ist, hatte Ende 2015 schon einmal versucht, an die Börse zu gehen, hatte dann aber einen Rückzieher gemacht. Diesmal plant der Kochboxen-Versender dabei rund 300 Millionen Euro einzunehmen. Das Unternehmen will bei dem IPO zwischen 250 und 300 Millionen Euro einnehmen. € umfassen. Die Erlöse will das Unternehmen vor allem in die Expansion des Geschäfts stecken. Die Aktien, die Ende Juni mit 25,50 Euro am oberen Ende der Preisspanne ausgeben wurden, kosten inzwischen gut 35 Euro.

Hellofresh zählt über 2000 Mitarbeiter und ist in Amerika, Großbritannien, Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Australien, Österreich, der Schweiz sowie Kanada tätig. Im ersten Halbjahr 2017 wuchs der Umsatz um 49 Prozent auf 435 Millionen Euro, der Betriebsverlust (bereinigtes Ebitda) stieg leicht auf 46,5 (Vorjahr: 45,7) Millionen Euro. Rocket Internet selbst will keine seiner Aktien bei dem anstehenden Börsengang platzieren.


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