IWF erhöht Wachstumsprognose für Österreich

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die Prognose für Russlands Wirtschaftswachstum für 2017-2018 angehoben. Nach Angaben vom Dienstag erwartet er nun für dieses Jahr ein Wachstum von 3,6 Prozent und für das nächste ein Plus von 3,7 Prozent. Auch andere Schwergewichte der Weltwirtschaft wie die USA und China werden ihr Bruttoinlandsprodukt (BIP) den IWF-Experten zufolge etwas stärker steigern als zuletzt vorausgesagt. Die angesteuerte Wachstumsrate prognostizierte das Ministerium im Jahr 2017 für 2018 bis 2020 mit 5,5 Prozent. Im kommenden Jahr würde Österreichs BIP-Wachstum dann gleichauf mit jenem des Euro-Raums liegen, nimmt der IWF an. Im Frühjahr war Österreich eine solche Stärke vom Währungsfonds noch nicht zugebilligt worden. Damit wurden die Schätzungen gegenüber der Juli-Prognose um jeweils 0,1 Prozentpunkte nach oben korrigiert. 2016 war die Weltwirtschaft um 3,1 Prozent gewachsen.

Mit Blick auf die von Donald Trump regierten USA sprach Obstfeld von "signifikanten politischen Unsicherheiten". Für 2018 rechnet das Wifo mit ebenfalls 2,8 Prozent und das IHS mit 2,1 Prozent realem BIP-Zuwachs.


Beliebt

VERBINDEN