Neuer Panamera und China treiben Porsche-Absatz

Porsche hat nach neun Monaten des Jahres 2017 weltweit 185 898 Fahrzeuge (+4 Prozent) ausgeliefert. Das teilte das Unternehmen in Stuttgart mit. In den ersten drei Quartalen 2016 hatte Porsche ebenfalls ein Plus von vier Prozent verbuchen können.

Auf dem chinesischen Markt legte Porsche nicht nur insgesamt zweistellig zu (plus zehn Prozent); auch die zweitürigen Sportwagen finden auf dem traditionellen SUV-Markt immer mehr Käufer. Stärkster Einzelmarkt des Stuttgarter Sportwagenherstellers blieb China mit über 54 000 Autos, gefolgt von den USA mit mehr als 41 000 Fahrzeugen. Zweitwichtigster Markt sind die USA, wo mit einem Plus von zwei Prozent auf 41 000 ausgelieferter Fahrzeuge aber nicht so viel Schwung ist wie in Asien. Hierzulande sank die Zahl der Auslieferungen um ein Prozent auf 22.000 Fahrzeuge.

Bei den verschiedenen Modellen stieg besonders das Interesse an der Limousine Panamera. Das dürfte auch mit einer Entscheidung des Bundesverkehrsministeriums zusammenhängen: Dieses hatte im Sommer ein Zulassungsverbot für Geländewagen des Typs Cayenne mit 3-Liter-Motor verhängt, weil eine illegale Abschalteinrichtung gefunden worden war. Dazu hat der Panamera beigetragen, dessen Auslieferungen um 73 Prozent auf mehr als 19 000 Einheiten gestiegen ist.


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