Portugal und Frankreich fahren zur WM - Aus für Holland

Gastgeber Russland, Deutschland, England, Polen, Spanien, Belgien, Serbien und Island standen bereits als Fixstarter für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland fest, nun haben sich noch Frankreich und Portugal als jeweilige Gruppensieger die letzten fixen Startplätze gesichert. Die Schweizer verloren das Endspiel der Gruppe B in Portugal 0:2 (0:1).

Der letzte Spieltag der WM-Qualifikation muss es richten: Die Niederlande brauchen einen hohen Sieg gegen Schweden, Portugal einen Triumph über die Schweiz. Und in der Gruppe H fixierten die Griechen mit einem 4:0 über Gibraltar hinter Belgien (4:0 gegen Zypern) den zweiten Tabellenplatz. Für Frankreich trafen die Offensivstars Antoine Griezmann (27.) und Olivier Giroud (33.) per Doppelschlag, Anton Saroka (44.) brachte Weißrussland nochmals heran.

Hoffnung auf ein WM-Ticket dürfen sich nach Abschluss der Europa-Qualifikation noch der viermalige WM-Champion Italien, Dänemark, Kroatien, Schweden, Nordirland, Irland, Griechenland und die Schweiz machen, die im November in den Play-offs nachsitzen.

Die Niederlande kamen im letzten Länderspiel von Bayern-Star und Oranje-Kapitän Arjen Robben gegen Schweden nur zu einem 2:0 (2:0).

Es ist davon auszugehen, dass Petkovic in den letzten 90 Minuten der Qualifikation seinem Stamm vertraut. "Wir spielen gegen Portugal, den Europameister, ein sehr gutes Team - und nicht nur gegen Ronaldo". Robben absolvierte für die Elftal insgesamt 96 Spiele, seine 37 Tore bedeuten Rang vier in der "ewigen" Rangliste der Niederlande.

Im Fussball ist schon das Vorprogramm einer Endrunde grosses Kino. Die Holländer hätte nur noch ein Sieg mit sieben Toren Unterschied gerettet. Trotz neun Siegen in zehn Qualifikationsspielen schaffte sie die direkte Qualifikation nicht. Die Franzosen erledigten dafür die Pflicht mit einem 2:1-Heimsieg über Weißrussland. Nach den Auswärtsspielen in Andorra la Vella, Torshavn und Riga tritt die Schweiz wieder auf die grosse Bühne: Gegen 60'000 Zuschauer, eine wunderbare Arena, weltweite Aufmerksamkeit im Duell mit dem Europameister und Weltfussballer Cristiano Ronaldo. Nach dem Seitenwechsel fiel dem WM-Dritten von 2014 aber nicht mehr viel ein. Djourou (41.) durch ein Eigentor und Silva ließen die Iberer jubeln.


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