US-Bomber über Nordkorea

Zwei Maschinen vom Typ B-1B seien zusammen mit südkoreanischen Kampfjets im Einsatz gewesen, teilte das südkoreanische Militär am Dienstag mit.

Nach US-Angaben beteiligten sich auch japanische Soldaten an der nächtlichen Übung, die auf dem US-Stützpunkt auf Guam gestartet wurde.

US-Präsident Donald Trump hat mit seinen Beratern über mögliche Optionen seines Landes im Nordkorea-Konflikt gesprochen, wie es in einem offiziellen Statement des Weißen Hauses heißt. Trump ließ sich von Verteidigungsminister James Mattis, Generalstabschef Joseph Dunford und weiteren Mitgliedern seines nationalen Sicherheitsteams unterrichten.

Laut dem US-Präsidialamt ging es zum einen darum, wie auf die nordkoreanischen Aggressionen reagiert werden kann. Außerdem sollen die Diskussionsteilnehmer besprochen haben, wie die nordkoreanische Regierung davon abgehalten werden könne, die USA und ihre Verbündeten mit Atomwaffen zu bedrohen. Weitere Details wurden nicht bekannt.

Jahrestag der Gründung der Kommunistischen Partei feierte, haben die USA und Südkorea nach Angaben des US-Militärs erneut Manöver an der Ost- und Westküste des isolierten Landes geflogen. In diesem Zusammenhang war mit weiteren Provokationen seitens des kommunistischen Regimes gerechnet worden - die allerdings ausblieben.

Unterdessen wurde bekannt, dass nordkoreanische Hacker heikle Militärgeheimnisse aus Südkorea gestohlen haben.

Die Attacke war den Angaben zufolge bei Weitem umfangreicher, als das Verteidigungsministerium in Seoul zugegeben habe. Demnach wurden 80 Prozent des entwendeten Materials mit einem Datenvolumen von 235 Gigabyte bisher noch nicht identifiziert. Als das Cyberkommando der Streitkräfte Ende des vergangenen Jahres das Ziel eines Hackerangriffs geworden war, wurde ebenfalls Nordkorea dahinter vermutet.


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