Varta startet neuen Anlauf an die Börse

Der Produzent von Mikrobatterien für Hörgeräte oder Kopfhörer legte die Preisspanne für seine Aktien auf 15 bis 17,50 Euro fest.

Sollten die Anteilsscheine von Varta tatsächlich am oberen Ende dieser Spanne in den Handel kommen, wäre das Unternehmen an der Börse auf einen Schlag 668 Millionen Euro wert. Beim abgebrochenen IPO-Versuch im vergangenen Jahr waren es nur 520 Millionen Euro.

Die Papiere können ab sofort bis zum 24. Oktober gezeichnet werden. Analysten und Anleger dürften dabei wie üblich vor allem auf die Höhe der Erstnotiz und den Schlusskurs am ersten Börsentag achten.

"Der Börsengang der VARTA AG geht in die entscheidende Phase", sagt Herbert Schein, CEO der VARTA AG. "Insofern gehen wir mit Rückenwind in den Austausch mit Investoren".

Varta war bis 2007 schon einmal börsennotiert. Letztere entwickelt unter anderem intelligente Energiespeichersysteme für Haushalte und Betriebe. Das heutige Unternehmen ist aber nur ein kleiner Teil des damaligen Konzerns. Euro durch die Emission von bis zu 10 Millionen neuen Aktien; angestrebt sind auch eine Sekundärplatzierung von 3 Millionen Altaktien sowie eine zusätzliche Mehrzuteilungsoption von bis zu 1,95 Millionen Altaktien. Bei einer hohen Nachfrage gibt Varta selbst weniger neue Aktien aus. Das Emissionsvolumen liegt bei maximal knapp 233 Millionen Euro.

Der nun erwartete Bruttoemissionserlös von 150 Millionen Euro soll laut Varta "zum Großteil dem Ausbau der Produktionskapazitäten" der operativen Töchter dienen, überwiegend in Deutschland. Rund 30 Millionen sollen in den Aufbau einer neuen Produktionslinie für Hörgerätebatterien fließen.

Ellwangen ij Der Batteriekonzern Varta hat Detail zu seinem geplanten Börsengang bekanntgegeben. 20 Millionen Euro will Varta in den Bereich Power + Energy investieren, um die Projektpipeline bei den Batterieassemblierungswerken zu steigern.


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