Zwei Personen nach Felssturz im Kanton Uri vermisst

Nach einem Steinschlag im Kanton Uri bei Unterschächen wollen die Behörden die Suche nach zwei vermissten Wegbauern am Mittwoch wieder aufnehmen.

Dabei wurden drei Personen, die mit dem Ausbau eines Alpweges beschäftigt waren, verschüttet.

Eine Sprecherin der Urner Kantonspolizei bestätigte Medienberichte, wonach eine Person mit leichten Verletzungen ins Spital gebracht worden sei. Die anderen zwei Personen - ein 27- und ein 62-jähriger Mann - werden noch vermisst.

Im Einsatz stehen die Rega, die Swiss Helicopter, die Abteilung Naturgefahren des Amts für Forst und Jagd, die Stützpunktfeuerwehr Altdorf, die Feuerwehr Unterschächen sowie die Kantonspolizei Uri.

Das Gebiet ist schwer erreichbar.

Da der Fels weiterhin instabil ist, wird die Situation vor Ort durch Geologen beurteilt. Die Sucharbeiten könnten deshalb erst bei Tagesanbruch wieder aufgenommen werden, sagte Reto Pfister, Kommandant der Urner Kantonspolizei, bereits am Dienstag. Die Rettungskräfte mussten mit Helikoptern an den Einsatzort geflogen werden. Die Ruosalp liegt zuhinterst im Bisistal auf fast 1500 Metern über Meer unweit des Klausenpasses. Derzeit befinde sich niemand mehr auf der Alp, sagte der Hirte Max Herger auf Anfrage.


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