AfD in NRW sagt Parteitag wegen Sicherheitsbedenken ab

Die Landesspitze der AfD betonte, sie habe "diesen Parteitag geplant in der Annahme, dass nach der Bundestagswahl der allgemeine Erregungsgrad und das damit einhergehende Aggressionspotential nachlassen würden".

Auf dem Landesparteitag sollte unter anderem eine neue AfD-Landesspitze gewählt werden.

Zur Begründung wurden Sicherheitsbedenken genannt. Es habe "massive und militante Drohungen gegen die Teilnehmer und Gäste des Parteitags" gegeben. Für das Wochenende hatten verschiedene Bündnisse Kundgebungen angekündigt.

Der AfD-Landesvorsitzende Martin Renner sagte, man habe Hinweise, dass "der Schwarze Block oder aggressive Antifa-Gruppen" sich unter angemeldete Demonstrationen mischen könnten. "Aus polizeilicher Sicht war die Durchführung der geplanten Veranstaltung der AfD zu keinem Zeitpunkt gefährdet", erklärte die Polizei in Gummersbach. Das sei kein Misstrauen gegenüber der Polizei, mit der man gut kooperiert habe.

Die Polizei zeigte sich überrascht von der Absage. Seine Wiederwahl sei keineswegs sicher gewesen, hieß es.


Beliebt

VERBINDEN