Facebook will den Preis für seine Oculus-VR-Brille senken

Nach Microsoft will nun auch Facebook mit einer aggressiven Preispolitik das Geschäft mit virtueller Realität ankurbeln. Für 200 US-Dollar kann man Filme, Spiele, Sport und Fernsehen erleben. Der Bildschirm des Geräts ist aus einem LCD-Panel gefertigt, das mit 2560x1440 Bildpunkten auflöst.

Das auf der Entwickler-Konferenz vorgestellte Oculus Go ist ein VR-Headset, das kabellos, ohne Anschluss an einen PC und ohne externe Tracking-Sensoren funktioniert. Zwar wurde das Blickfeld gegenüber der Rift nicht verändert, die neuen Komponenten sollen aber den Blendeffekt deutlich reduzieren. Zudem sollen Kopfhörer im Gerät verbaut sein, alternativ lassen sich aber auch eigene Headsets via Klinkenstecker anstöpseln. Zuletzt war das Gerät samt Steuer-Controller bereits monatelang in einer Rabattaktion für diesen Preis verkauft worden. Darüber hat das Facebook-Unternehmen immer wieder ganz offen gesprochen und sogar einen Prototyp der Presse vorgestellt: das "Project Santa Cruz". Beim Marktstart Anfang 2016 hatte allein die Brille noch 599 Dollar gekostet. Unter dem Projektnamen Santa Cruz entwickelt der Konzren eine leistungsstarke VR-Brille, die wie das Go-Modell ohne Kabel, angeschlossenen PC und eingeschobenes Smartphone auskommen soll.

Oculus VR hat auf der OC4 ein autarkes VR-Headset namens Oculus Go angekündigt, das im ersten Quartal 2018 erscheinen wird. Facebook-Chef Mark Zuckerberg setzt aber groß darauf und hatte 2014 für über 2 Milliarden US-Dollar den Branchenpionier Oculus gekauft.


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