Ganztägiger Warnstreik bei Postbank-Filialen in Berlin

Vor verschlossenen Türen standen am Mittwoch die Kunden der Sondershäuser Post in der Galerie am Schlossberg. Daran hatten sich alle 22 zum Streik aufgerufenen Postbank-Filialen in Thüringen beteiligt, wie Marko Wunderlich, Verdi-Gewerkschaftssekretär im Fachbereich Finanzdienstleistungen, auf TA-Nachfrage bestätigte. Die Kunden wurden auf die Partnerfiliale in Ebeleben am Markt verwiesen.

Die Gewerkschaft fordert unter anderen fünf Prozent mehr Gehalt sowie eine deutliche Anhebung der Ausbildungsvergütungen. Die Arbeitgeberseite hatte am 25.9.2017 ein erstes Angebot vorgelegt, welches aber insbesondere mit Blick auf die Laufzeit des Kündigungsschutzes von ver.di als völlig unzureichend zurückgewiesen wurde. Nachdem bereits am vergangenen Freitag und Samstag die Postbank-Filialen in Trudering, an der Partnachstraße und am Tegernseer Platz bestreikt worden waren, legten am Montag die Beschäftigten der Servicebereiche ihre Arbeit nieder.


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