Weltweiter PC-Markt schrumpft erneut und nimmt den Mac mit

Die Marktforscher von Gartner haben wieder eine Analyse veröffentlicht, die abdeckt, wie sich der PC-Markt im dritten Quartal 2017 entwickelt hat. Am meisten Rechner verkaufte nach wie vor HP.

Die weltweiten PC-Verkäufe werden auch im dritten Quartal dieses Jahres weiter schrumpfen, wie die Analysten von Gartner prognostizieren.

Der PC-Markt ist weltweit weiter rückläufig und nimmt in seinem Sog auch den Mac mit nach unten. Damit hat sich der Rückgang im westeuropäischen Markt verlangsamt, für das vierte Quartal werden zudem stabilere Ergebnisse erwartet. Gewonnen hat hier lediglich Marktführer HP. "Es gab Anzeichen für eine Stabilisierung der PC-Branche in den Schlüsselregionen, einschließlich EMEA, Japan und Lateinamerika, jedoch konnten die vergleichsweise stabilen Verkäufe dort nicht die Ergebnisse des US-Marktes ausgleichen, welcher einen Rückgang von zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal erlebt hat", erklärt Mika Kitagawa, Principal Analyst bei Gartner. Im Vergleich zum dritten Quartal 2016 stieg der Marktanteil des amerikanischen Herstellers um 4,4 Prozent an. HP ist damit in den letzten fünf Quartalen stets gewachsen. Auf dem dritten Platz steht Dell mit 15 Prozent. Lenovo verzeichnete seinerseits einen Rückgang von 1,5 Prozent. Im Vorjahr waren es 4,9 Millionen Stück mit 7,0 Prozent - insgesamt hat Apple also 5,6% einbüßen müssen.

Berücksichtigt wurden bei der Auswertung die Verkaufszahlen von Desktop-PCs, Notebooks und sogenannten "Ultramobile Premiums" (Geräte, wie etwa das Microsoft Surface). Auch die Migration auf Windows 10 hat (noch) keine merklichen Auswirkungen. Chromebooks oder iPads wurden nicht in die Auswertung miteinbezogen.


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