Ferkel-Mord: Mann bringt 79 Tiere um

Im Januar 2016 sprang ein damals 19-jähriger Spanier, der auf einer Schweinefarm in der Nähe der südspanischen Hafenstadt Almería in Andalusien arbeitete, in eine große Gruppe von Tieren, die in einem engen Stall eingepfercht waren. Das Video verbreitete sich über die sozialen Netzwerke.

Wie spanische Medien berichten, starben wohl 19 Ferkel sofort, 60 weitere wurden verletzt und starben später oder mussten eingeschläfert werden. Außerdem dürfen sie dreieinhalb Jahre lang nicht mehr mit Tieren arbeiten. Sie dürfen zudem dreieinhalb Jahre lang nicht mehr mit Tieren arbeiten.

Vor Gericht behauptete der Mann, das er keines der Tiere bei seinen Sprüngen getötet habe. Auf den Videoaufnahmen ist allerdings zu sehen, dass die Tiere nicht genügend Platz zum Ausweichen hatten. Ein Kollege filmte die Szenerie. Der Richter verurteilt ihn wegen Tierquälerei zu 15 Monaten Haft. Diese seien ausgewichen. Doch das Videomaterial zeigt etwas anderes. Der Mann selbst bezeichnete die Handlung als "kindliche Dummheit".

Von der Anklage hieß es allerdings, der Mann habe die Ferkel wie ein Trampolin oder einen Pool genutzt. Was er getan habe, sei keine "kindliche Dummheit", sondern eine "wahrhaft ungerechtfertigte Misshandlung".


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