Junge Frau springt versehentlich in den Tod

Dover. Die 23-Jährige hatte zuvor einen Fremden gebeten, ein Foto davon zu machen, wie sie am Rande der bis zu 60 Meter hohen Steilklippe in die Höhe springt. Im Juni dieses Jahres hatten sich ganze Abschnitte der Kreidefelsen in der Grafschaft East Sussex gelöst und waren als Gerölllawine in die Tiefe gestürzt. Deshalb machte sie allein einen Ausflug nach Cuckmere Haven, genauer gesagt zu der spektakulären Sehenswürdigeit "Seven Sisters" - imposanten weißen Klippen, die sich 60 Meter hoch über das Meer erstrecken.

Das ging ein paar Sprünge lang gut, doch dann rutschte Kim ab und stürzte in die Tiefe.

Ihre schweren Verletzungen führten laut Gerichtsmediziner zum sofortigen Tod. Die Behörden hatten den Tod der Studentin allerdings nicht mit dem Vorfall in Verbindung gebracht, sondern vielmehr auf eine Verkettung unglücklicher Umstände hingewiesen. Nun wurde der Fall untersucht. Die Polizei in Sussex sagte laut einem Bericht auf "bild.de": "Es gibt sechs Fotos, auf denen man sieht, dass sie sehr nah am Rand der Klippen gestanden ist". "Sie sieht glücklich aus".

Die örtliche Feuerwehr warnt nach dem Unglück: "Das war ein unglaublich trauriger Unfall, der zum Ende eines jungen Lebens führte. Wir können den Menschen nur dringend raten, weit genug von den Klippen weg zu bleiben", wird ein Sprecher der britischen Rettungskräfte zitiert. Das ist ein Zeichen dafür, dass sie Klippen instabil und nicht sicher sind.

Mehr als 350.000 Menschen besuchen jedes Jahr die Klippen von Birling Gap und Seven Sisters.


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