Kind tritt Loch in Gebärmutter der Mama

Ihr Baby hatte so stark gestrampelt, dass ihre Gebärmutter eingerissen war.

Dort erlebte die Frau einen Schock: Denn die Beschwerden waren nicht durch eine Magenverstimmung entstanden, sondern durch ihr ungeborenes Kind, das mit seinem Fuß ein Loch in die Gebärmutterwand getreten hatte.

Das Universitätsklinikum in Shenzen (Südchina) machte den dramatischen Fall jetzt publik. Schwangerschaftswoche. Zuerst glaubt sie, sich einfach nur den Magen verdorben zu haben. Doch gegen Abend wurden die Schmerzen immer schlimmer.

Obwohl die Schwangere erst in der 35. Woche ist, also rund einen Monat vor dem Geburtstermin, starten die Ärzte einen Not-Kaiserschnitt. Kalter Schweiß steht ihr auf der Stirn. Sie eilte ins Krankenhaus. Der Blutdruck, die Atmung und der Puls seien bereits in einem bedrohlichen Zustand gewesen. Die medizinische Vorgeschichte der Frau brachte ans Tageslicht, dass bei ihr im Jahr 2016 eine Operation zur Entfernung von gutartige Wucherungen der Gebärmutter (Myomen) durchgeführt worden war. In dem sieben Zentimeter langen Riss steckte der Oberschenkel des Kindes fest.

Beide schweben in Lebensgefahr, wie die "Sun" berichtet.

► Ein Gebärmutterriss ist eine äußerst seltene Komplikation.

In einer zehnminütigen Blitzoperation konnten die Ärzte das Leben von Mutter und Kind retten. Wenn, dann reißt die Uteruswand meist bei der Geburt, davor so gut wie nie.


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