Siemens plant wohl harte Einschnitte

München - Der Elektrokonzern Siemens plant nach einem Bericht des "Manager Magazins" harte Einschnitte in der Kraftwerkssparte Power & Gas. Auch der Verkauf des Generatorenwerk in Erfurt stehe im Raum. Die ostdeutschen Standorte solle es besonders hart treffen.

Ein Siemens-Sprecher wollte den Bericht am Donnerstag nicht näher kommentieren. Er erklärte lediglich, das Unternehmen setze seine Strategie "Vision 2020" konsequent und erfolgreich um. "Es ist ein Skandal, dass die Arbeitnehmer wieder einmal so verunsichert werden".

Siemens könnte einem Bericht zufolge weitere Standorte schließen - auch in Deutschland. Dem Vernehmen nach sind aber noch keine endgültigen Entscheidungen gefallen.

800 Arbeitsplätze sind in Görlitz bedroht. Die Arbeitslosenquote in der ostsächsischen Stadt liegt nach Angaben der Agentur für Arbeit bei 8,4 Prozent - 2,2 Prozentpunkte höher als im Landesdurchschnitt.


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