Starker Taifun trifft auf Japan

Ein außergewöhnlich großer und starker Taifun bewegt sich derzeit auf die japanische Inselkette zu und droht, in der Nacht auf Montag auf die Insel Honshu zu treffen, wo die Megametropole Tokyo liegt. Die nationale Wetteragentur warnte die Bevölkerung vor Erdrutschen und hohem Wellengang. Der Autobauer Toyota lässt die Bänder in allen seinen Montagewerken am Montagvormittag (Ortszeit) stehen. Wegen des Taifuns konnten die Stimmzettel für die Parlamentswahl von einzelnen Inseln laut Medien nicht zu den Wahlbüros transportiert werden, da Fähren nicht verkehren konnten.

Wegen des Sturms wurden mehr als 250 Flüge gestrichen, im Norden und Westen des Landes fiel der gesamte Zugverkehr aus. Der Wirbelsturm droht auch die Wahlbeteiligung der Bürger zu beeinträchtigen, weil einige Gemeinden ihren Bürgern rieten, sich in Sicherheit zu bringen. Auch am Montag werden einige Flüge ausfallen, wovon auch eine Reise von Kronprinz Naruhito in die Provinz Kochi betroffen ist. In der südwestlichen Stadt Fukuoka starb ein Fußgänger, als ein Baugerüst durch den starken Wind umgerissen wurde.

Der inzwischen 21. Taifun der Saison soll auf der Pazifikseite Japans Richtung Norden durchziehen und nach einer Wetterprognose am frühen Dienstag über dem Meer im Norden abklingen.


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