Schwere Vorwürfe gegen Video-Chef Hellmut Krug

Gegen ihn waren Manipulationsvorwürfe laut geworden - auf die der DFB mit einer Änderung reagiert. Krug bestreitet das. "Wir sind als Supervisor nicht befugt, die Entscheidungen der Video-Assistenten zu beeinflussen oder sie gar zu überstimmen", sagte der 61-Jährige.

Dabei sei man laut DFB-Mitteilung "übereingekommen, dass das Projekt Video-Assistent aufgrund der hohen Bedeutung für den deutschen Fußball und der jüngsten Irritationen in der Ausgestaltung zur Chefsache erklärt und ab sofort direkt von Lutz Michael Fröhlich, dem Sportlichen Leiter Elite-Schiedsrichter, geleitet wird".

Krug bleibt in dem Projekt engagiert, so hieß es vonseiten des DFB, und "wird sich auf die inhaltliche Analyse und die fachliche Dokumentation konzentrieren sowie wie bisher die Berichterstattung an das internationale Regelboard IFAB leisten". Bei dem Treffen waren auch DFB-Präsident Reinhard Grindel und der für das Schiedsrichterwesen zuständige Vizepräsident Ronny Zimmermann anwesend. "Bei allen Spielsituationen, die im Review Center in Köln gecheckt werden, liegt die Entscheidung, ob ein Eingriff erfolgt oder nicht, beim Video-Assistenten", äußerte der Schiedsrichter: "Dies war auch in den besagten Szenen der Partie Schalke gegen Wolfsburg so".

Einmischung zu Gunsten von Schalke? Beide Entscheidungen kamen laut "Bild am Sonntag" dem FC Schalke 04 zugute, aus dessen Stadt Gelsenkirchen der frühere FIFA-Referee kommt.


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