Übernahme von Biotest stößt in USA auf Bedenken

Rückschlag für das Übernahmeangebot für den Biotechkonzern Biotest in Dreieich (Offenbach).

Die Bedenken müssen nicht zwingend beinhalten, dass die Biotest-Produkte entscheidend sind für die US-Sicherheit. Beide Parteien hätten entschieden, dass sie die Anmeldung zurückziehen und einen neuen Antrag auf ein beschleunigtes Prüfungsverfahren einreichen werden. Biotest bietet biologische Arzneimittel an, die entweder aus menschlichem Blutplasma gewonnen oder biotechnologisch hergestellt werden. Die US-Behörde stört sich bei dem M&A-Deal laut Mitteilung vor allem an der Creat-Tochter Tiancheng.

Creat wähnte sich bereits im Juni am Ziel: Einen Tag vor Ablauf der Übernahmefrist hatten 77,05 Prozent der Inhaber von Biotest-Stammaktien die Offerte angenommen. Einschließlich Schulden lassen sich die Chinesen die Übernahme der Firma 1,3 Milliarden Euro kosten.


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