Acht Unfälle an Bahnübergängen

Für die Region Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt zusammen konnte die Bahn einen Vergleich angeben: In den drei Bundesländern kam es 2012 zu 23 Unfällen, im Jahr 2016 waren es nur noch zwölf.

Bei fast der Hälfte der Unfälle (66) seien geschlossene Halbschranken umfahren worden, hieß es in Stuttgart.

Einer Umfrage zufolge kennen viele Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger die Bedeutung des Andreaskreuzes und der Sicherungsanlagen am Bahnübergang oft nicht richtig.

In Thüringen gab es im vergangenen Jahr 885 Bahnübergänge, an denen sich sechs Zusammenstöße ereigneten. 61 Prozent der Bahnübergänge sind mit Schranken oder zumindest Blinklichtern gesichert. Bundesweit wurden im vorigen Jahr 140 Unfälle an den 16.871 Bahnübergängen gezählt. An 39 Prozent der Übergänge, die an mit geringem Tempo befahrenen Nebenstrecken liegen, gibt es nur ein Andreaskreuz.

Mit einer Neuauflage der gemeinsamen Informationskampagne "Sicher drüber" sollen daher vor allem Jugendliche per Informationsvideo und Postkartenaktion erreicht und über das richtige Verhalten an Bahnübergängen aufgeklärt werden.


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