Kohfeldt wird Cheftrainer bei Werder Bremen

Florian Kohfeldt bleibt Trainer in Bremen - zumindest vorerst. Florian Kohfeldt fungiert bei Werder Bremen mindestens bis zur Winterpause als Cheftrainer.

"Wir sind der Überzeugung, dass Florian seine Arbeit mindestens bis zur Winterpause fortsetzen soll". In einer Werder-Mitteilung hieß es weiter: "Er hat diese Chance verdient, weil er in den vergangenen Tagen mit seiner Arbeit alle positiven Einschätzungen bestätigt hat". "Am Ende hat uns keiner der verfügbaren Kandidaten mehr überzeugt als er", sagte Bremen-Geschäftsführer Frank Baumann.

Kohfeldt hatte das Team übernommen, nachdem der Klub Chef-Trainer Alexander Nouri entlassen hatte. Seit dem Ende der Nouri-Ära vor nicht einmal zwei Wochen hatte es unter anderem Spekulationen über Lucien Favre, Thomas Tuchel, Bruno Labbadia und Adi Hütter gegeben. Sein erstes Punktspiel als Interimscoach am vergangenen Sonntag verlor er bei Eintracht Frankfurt 1:2. Die Kicker von der Weser liegen nach elf Spieltagen mit nur fünf Punkten auf dem vorletzten Rang.

"Jetzt gilt unsere volle Konzentration den restlichen Spielen bis zur Winterpause". Das nächste Bundesliga-Spiel bestreitet Werder am 19. November im Weserstadion gegen Aufsteiger Hannover 96. "Florian Kohfeldt soll die Mannschaft aus dem Tabellenkeller führen". "Der SV Werder Bremen hat eine Mannschaft, die besser ist als es die Tabelle zeigt und das muss jeder von uns auch auf dem Platz zeigen". Zuvor waren auch Nouri und Viktor Skripnik von der U23 in die Bundesliga befördert worden - beide schafften in ihrer ersten Saison den Klassenerhalt. Beide hielten zunächst die Klasse, aber beide scheiterten bei dem Versuch, Werder wieder langfristig zu stabilisieren.


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