WM-Playoffs Kroatien klar auf Kurs, Schweiz mit Big Point

Auf dem Weg nach Russland muss sich der deutsche Coach mit der griechischen Nationalelf, die in der Quali-Gruppe H Zweiter hinter Belgien wurde, gegen Kroatien durchsetzen, zunächst am Donnerstag (20.45 Uhr/Nitro) beim Hinspiel in Zagreb. Die Schweiz gewinnt 1:0 in Nordirland.

Gegen die Elf Skibbes, 2002 gemeinsam mit Teamchef Rudi Völler als sportliches Leitungsduo in Japan und Korea Vizeweltmeister, traf Topstar Luka Modric von Real Madrid per Foulelfmeter zur frühen Führung (13.). Für das Rückspiel am Sonntag in Piräus steht Manolas wieder zur Verfügung. Griechenlands Torwart Orestis Karnezis hatte zuvor den Ball vertändelt und Gäste-Stürmer Nikola Kalinic bei der anschließenden missglückten Rettungstat umgesäbelt.

Bereits in der 19. Minute hieß es 2:0: Nach einem Stanglpass von Ivan Strinic vollendete Kalinic, der für den verletzten Juventus-Legionär Mario Mandzukic in die Startelf gerückt war, lässig per Außenrist.

Nur drei Minuten später war der Zweitore-Abstand aber wiederhergestellt: Nach einer Maßflanke von Rechtsverteidiger Sime Vrsaljko musste der von der Abwehr sträflich vernachlässigte Ivan Perisic nur noch den Kopf hinhalten (33.). Qualifizieren will sich Skibbe mit einem System, das dem von Otto Rehhagel beim Europameistertitel der Griechen 2004 ähnelt. So scheiterte etwa Benfica-Torjäger Haris Seferovic nach einer Flanke von Xherdan Shaqiri an Tormann Michael McGovern (18.).

Erst ein Elfergeschenk knackte den Abwehrriegel der Nordiren: Corry Evans krachte ein Shaqiri-Schuss im Strafraum an den angelegten Oberarm, woraufhin der rumänische Schiedsrichter Ovidiu Hategan sofort auf Elfmeter entschied.


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