22 verletzte Polizisten Marokkos WM-Quali löst Krawalle in Brüssel aus

Brüssel - Bei Unruhen im Stadtzentrum von Brüssel nach der Qualifikation von Marokko für die Fußball-WM 2018 sind in der Nacht auf Sonntag 22 Polizisten verletzt worden.

In der belgischen Hauptstadt gibt es eine große marokkanische Gemeinde. Die Zusammenstöße hätten sich kurz nach dem Spiel der Marokkaner gegen die Elfenbeinküste ereignet, berichtete die Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf die Polizei.

"Inakzeptable Aggressionen im Zentrum von Brüssel" teilte der belgische Innenminister Jan Jambon am Sonntag im Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Die Polizei ging im Zentrum von Brüssel mit Wasserwerfern gegen rund 300 Randalierer vor. Mindestens ein Auto ging in Flammen auf. Auf Fotos und Videos ist zu sehen, wie zahlreiche marokkanische Fans auf die Pariser Straßen gegangen sind.

Durch eine massive Polizeipräsenz beruhigte sich die Lage schließlich nach Mitternacht langsam wieder.

Durch ein 2:0 beim direkten Konkurrenten Elfenbeinküste hatte sich Marokko am Samstag für das WM-Turnier in Russland qualifiziert.


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