Bill Gates will Smart-City bauen - Landkauf für Stadt der Zukunft

Reichster Mensch der Welt ist Bill Gates nicht mehr, diesen Titel hat ihm kürzlich Amazon-Boss Jeff Bezos geklaut.

Eine Investitionsfirma des US-amerikanischen Unternehmers Bill Gates, Belmont Partners, hat im Bundesstaat Arizona mitten in der Wüste ein Grundstück für 80 Millionen US-Dollar erworben.

Einem Bericht des US-Newssenders KGW8 zufolge soll auf der Fläche, die rund 45 Minuten von Phoenix entfernt liegt, eine intelligente Stadt, eine sogenannte Smart City, entstehen.

Für Ronald Schott, leitendes Mitglied des Arizona Technology Council, hat Bill Gates für dieses Projekt mit Arizona den richtigen Ort gewählt. Ungefähr ein Sechstel der Fläche soll für Büros, Läden und Fabriken zur Verfügung stehen, auch öffentliche Schulen werden gebaut. Die offenbar damit beauftragte Immobilien-Investmentfirma Belmont Partners ließ wissen, dass man eine "zukunftsorientierte Community" mit moderner Kommunikation und Infrastruktur erschaffen wolle. "Man wird dort Spitzentechnologien anwenden, in Form von digitalen Hochgeschwindigkeits-Netzwerken, Rechenzentren, neuen Fertigungstechnologien und Verbreitungsmodellen sowie autonomen Fahrzeugen und logistischen Drehscheiben", heißt es in der Mitteilung des Unternehmens. Außerdem sei Platz für 80.000 Wohneinheiten.

Beim Bau der Stadt sollen bereits neue Produktions- und Logistik-Modelle erprobt werden, die das Potenzial bieten, solche Großprojekte wesentlich günstiger und planmäßiger durchzuziehen als bisher. Dafür gibt es schon kritische Stimmen, etwa die des aus Arizona stammenden Kolumnisten Jon Talton.


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