Lagerfeld: Flüchtlinge schlimmste Feinde der Juden, Merkel Rabenmutter

Ein Blatt vor den Mund hat Karl Lagerfeld noch nie genommen. Auch über die deutsche Flüchtlingspolitik äußerte er sich. In der bekannten Fernsehsendung "Salut les terriens" (Hallo ihr Erdlinge) im Sender C8 kritisierte er hart Angela Merkels Einwanderungspolitik. Bei der französischen Rundfunkaufsicht Conseil supérieur de l'audiovisuel (CSA) gingen am Montag hunderte Beschwerden von Fernsehzuschauern ein. Frankreichs Medien sprechen von "Ausrutscher", "unglaublichen Äußerungen" oder er sorge für "einen Skandal".

Lagerfeld hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (63, CDU) vorgeworfen, zu viele Muslime ins Land gelassen zu haben.

Seine Vermutung: Offenbar habe sie ihr "Image als Rabenmutter" aus der Griechenland-Krise verbessern wollen. "Sie hatte schon Millionen und Abermillionen, die gut integriert sind". Das ist toll, weil die Demographie ein bisschen nach unten geht. "Sie braucht nicht eine Millionen mehr zu holen, um sich ein gutes Image zu verschaffen", betonte der 84jährige Chanel-Designer. Auf die Frage, ob er denke, die deutsche Kanzlerin wolle sich aufgrund der Ereignisse im Zweiten Weltkrieg als einladendes Land darstellen, stimmte Lagerfeld zu und meinte, er müsse nun etwas Schreckliches sagen: "Wir können nicht Millionen von Juden töten und Millionen ihrer schlimmsten Feinde ins Land holen". Der Modezar bezeichnete Flüchtlinge in Deutschland als "die schlimmsten Feinde" der Juden. Nach vier Tagen, wissen Sie, was er zu der Dame sagte?, Die beste Erfindung Deutschlands ist der Holocaust!' Im nächsten Moment saß er auf der Straße, das sag ich Ihnen. Die Bekannte setzte den Mann sofort vor die Tür.

Die französische Rundfunkaufsicht prüft nun, ob sie eine Rüge gegen die Sendung von Moderator Thierry Ardisson ausspricht.


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