Özoguz hört als Partei-Vize auf

Rund einen Monat nach der Bundestagswahl stellen sich die SPD und die Linkspartei personell neu auf.

Özoguz sagte der Deutschen Presse-Agentur, sie wolle stattdessen der bayerischen SPD-Landesvorsitzenden Kohnen eine Bewerbung ermöglichen.

Die stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende Özoguz will beim Parteitag Anfang Dezember nicht erneut für das Amt kandidieren.

Kohnen ist SPD-Landeschefin in Bayern und soll dort die Genossen 2018 als Spitzenkandidatin in die Landtagswahl führen.

Außerdem erklärte sie, dass man mehr Unterstützung für starke Frauen in ihrer Partei bräuchte. Mit Kohnens Kandidatur dürften die Chancen von Noch-Juso-Chefin Johanna Uekermann auf einen der sechs Stellvertreterposten in der SPD deutlich sinken. Sie will sich auch künftig in der SPD-Führung einbringen und deshalb für den Parteivorstand kandidieren. Zuvor hatte bereits Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig im "Spiegel" Parteichef Martin Schulz daran erinnert, das die neue SPD weiblicher werden solle. 2013 übernahm sie das Amt der Staatsministerin für Migration, Flüchtlinge und Integration, das beim Kanzleramt angesiedelt ist.


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