Luftangriffe töten 29 Zivilisten in Nord-Syrien Stadt: Monitor

Mindestens 21 Zivilisten sind am Montag im Nordwesten Syriens nach Angaben von Aktivisten bei Luftangriffen getötet worden. Der Ort Atareb befindet sich in der Provinz Aleppo - und in einem Gebiet, das eigentlich durch ein Deeskalationsabkommen zwischen den syrischen Verbündeten Russland, Iran und der Türkei geschützt ist. Unter den Todesopfern seien auch fünf Kinder.

Der Monitor sagte, dass drei Streiks den Markt der Stadt getroffen hätten, und fügte hinzu, dass die Gesamtmaut steigen sollte, da Dutzende von Menschen verwundet wurden oder nach dem Angriff immer noch vermisst wurden. Die Organisation stützt sich auf ein Netzwerk von Freiwilligen in Syrien, ihre Angaben sind von unabhängiger Seite schwer zu überprüfen.

Es sei noch unklar, ob Kampfjets der syrischen Regierung oder von deren wichtigstem Unterstützer Russland hinter dem Angriff stünden, erklärten Sprecher der oppositionsnahen Beobachter.

Das lokale Aktivistenmedium Thika hatte zunächst über mindestens 47 Tote sowie mehr als 90 Verletzte berichtet.

Nach Angaben eines mit AFP zusammenarbeitenden Fotografen waren Häuser stark beschädigt und die Straßen mit Schutt bedeckt.


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