Russische Wirtschaft wuchs im dritten Quartal weniger stark

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,8 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) in einer ersten Meldung berichtete.

Im Vergleich zum dritten Quartal 2016 wuchs Europas größte Volkswirtschaft um 2,3 Prozent. Von Reuters befragte Ökonomen hatten lediglich 0,6 Prozent vorausgesagt. Im zweiten Vierteljahr hatte es zu einem Plus von 0,6 Prozent gereicht, zu Jahresbeginn sogar zu 0,9 Prozent.

Impulse kamen in den Sommermonaten Juli bis September nach Angaben der Wiesbadener Behörde unter anderem vom internationalen Handel, der von der Erholung der Weltwirtschaft profitierte. Die Exporte legten im dritten Quartal stärker zu als die Importe. Dadurch hatte der Außenbeitrag im Quartalsvergleich rein rechnerisch einen positiven Effekt auf das BIP. Während die staatlichen und privaten Konsumausgaben in etwa auf dem Niveau des Vorquartals lagen, trugen die Bruttoanlageinvestitionen positiv zum Wirtschaftswachstum bei. Auch die Investitionen der Firmen in Ausrüstungen wie Maschinen schoben die Konjunktur an. Die Wirtschaftsleistung im dritten Quartal 2017 wurde von 44,5 Millionen Erwerbstätigen im Inland erbracht: Das waren 668.000 Personen oder 1,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, teilten die Statistiker weiter mit. Weitere Details wollen sie am 23. November nennen.


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