Til Schweiger wegen Facebook-Postings vor Gericht geladen

Wegen der Veröffentlichung einer privaten Nachricht geht eine Frau aus Saarbrücken offenbar juristisch gegen Til Schweiger vor. Das Landgericht Saarbrücken habe für einen Verhandlungstermin am Freitag (17. November) das persönliche Erscheinen beider Parteien angeordnet, sagte ein Sprecher am Dienstag.

Sie hatte Schweiger gefragt, ob er nach dem Einzug der AfD in den Bundestag nun wie angekündigt Deutschland verlassen werde. Und weiter: "Ihr Demokratieverständnis und Wortschatz widern mich an".

Til Schweiger und seine Facebook-Posts. Dort war auch der Klarname der Frau zu sehen.

Der Klägerin geht nach Angaben des Gerichtssprechers nicht um "den Inhalt seiner Antwort, um diese Anzüglichkeiten, sondern alleine darum, dass ihre persönliche Nachricht öffentlich gemacht worden ist". Das Posting war zum Zeitpunkt des Artikels noch immer auf Schweigers Facebook-Seite abrufbar. Der Schauspieler habe ihr geantwortet: "hey schnuffi.! date!? nur wir beide!?" und den Chat öffentlich gemacht. Wenn Schweiger nicht erscheinen könne, brauche er eine "besondere Entschuldigung". Eine Entscheidung in der Sache werde es am Freitag noch nicht geben, hieß es vom Gericht.


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