IS-Kämpfer aus NRW im Irak getötet

Zwei Brüder aus NRW sollen bei einem US-Luftangriff im Nordirak getötet worden sein. Die beiden Islamisten galten als ranghohe Mitglieder des Islamischen Staates und waren bereits seit längerem im Visier der deutschen Sicherheitsbehörden.

Oktober soll es dann zu dem tödlichen Schlag der Amerikaner nahe der irakisch-syrischen Grenzstadt Al-Kaim gekommen sein, berichtet die Zeitung und bezieht sich auf Informationen des US-Militärs.

Die Brüder seien seit einiger Zeit im Fokus der deutschen Sicherheitsbehörden gestanden, heißt es in dem Bericht weiter. Ömer D., so die Vermutung der Ermittler, sei zuletzt ein Mitglied der IS-Abteilung für externe Operationen gewesen, die auch Anschläge in Europa geplant haben soll. Sie sollen sich nach ihrer Reise nach Syrien der IS-Miliz angeschlossen haben. Sein Bruder Yusuf soll vor allem Propaganda für den IS gemacht haben.

Zeitweise war er offenbar in einem deutschsprachigen Kanal des Nachrichtendienst Telegram aktiv, auf dem auch Mordaufrufe verbreitet wurden. Rund ein Drittel soll sich wieder in Deutschland befinden, etwa 150 Extremisten gelten inzwischen als tot.


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