Eltern suchen mit Anzeige den Erst-Helfer

Der 18-Jährige fuhr auf der A1 in Richtung Fehmarn.

Jetzt will sich die Familie bei dem Retter bedanken. Eine rührende Geschichte, die beweist, dass manche Menschen bei Unfällen nicht erstmal an ihr Handy denken, sondern an das verletzte Opfer, das vor ihnen liegt. Laut "Focus Online" habe der Fahrer wohl zu stark abgebremst und so die Kontrolle über die Maschine verloren. Als die Polizei eintraf, wurde der schwer Verletzte nicht nur von Rettungssanitätern, sondern auch von mehreren Ersthelfern betreut. Seine Eltern sind fest davon überzeugt, dass ihr Sohn sein Leben auch den Menschen verdankt, die anhielten und erste Hilfe leisteten. Das zeigte vor kurzem auch ein Unfall auf der A3, bei dem ein Feuerwehrmann genug von den vielen Gaffern hatte und zu einer ungewöhnlichen Methode griff, um diese zu vertreiben.

Ein unbekannter Mann eilte dem 18-Jährigen zu Hilfe.

In den "Lübecker Nachrichten" schalteten die Eltern am Freitag, 1. Dezember 2017, eine Anzeige, um sich beim mutigen Ersthelfer zu bedanken: "Leider kennen wir Ihren Namen nicht, aber wir hoffen, sie auf diesem Weg erreichen zu können", heißt es dort. Die Reaktion des Unbekannten sei für die Familie unbezahlbar. Über verschiedene Facebook-Accounts wurde das Bild der Anzeige bislang tausendfach geteilt.


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