Bryan Singer bei Queen-Biopic "Bohemian Rhapsody" gefeuert

Der Film soll an Freddie Mercury erinnern, im Mittelpunkt von "Bohemian Rhapsody" steht aber im Moment nicht die Handlung.

Er wollte nichts mehr, als dieses Projekt zu Ende zu bringen, erklärt Singer weiter, und zu helfen, das Vermächtnis von Freddie Mercury und Queen zu ehren, "aber Fox erlaubt es mir nicht, weil ich vorübergehend meiner Gesundheit und der Gesundheit meiner Liebsten oberste Priorität einräumen musste".

Zudem widersprach Singer Berichten, wonach ein Streit mit Rami Malek zu seiner Entlassung geführt hätten: "Wir hatten einige kreative Differenzen am Set, aber Rami und ich haben uns ausgesprochen und bis kurz vor Thanksgiving zusammen an dem Film gearbeitet".

Jetzt hat sich Bryan Singer selbst zu Wort gemeldet, der einem Insider zufolge behauptet haben soll, er leide wegen der Spannungen am Set an einer posttraumatischen Belastungsstörung. Nachdem der Regisseur mehrmals "verschwunden" sein soll, fackelt das Studio nicht lange und entzieht ihm seinen Posten. Worum es sich dabei allerdings genau handelt, ist nicht bekannt.

Durchgedrungen ist zum Hollywood Reporter allerdings, dass es schon länger Ärger zwischen Singer und Hauptdarsteller Rami Malek gab. Dieser habe sich beim Studio über Singers Abwesenheit, seine Unzuverlässigkeit und sein unprofessionelles Arbeiten beschwert. Dazu soll auch ein Streit gehört haben, bei dem sie zwar nicht handgreiflich wurden, Singer allerdings einen Gegenstand auf Malek warf. Schauspieler Tom Hollander wiederum, der den Manager Jim Beach spielt, soll wegen Singers Verhalten kurzzeitig das Projekt verlassen haben, ehe man ihn zu seiner Rückkehr überreden konnte. Auf letztere lautet die Antwort wohl, dass das Studio versuchen wird, Bohemian Rhapsody wie geplant zu veröffentlichen.

Was mit Singer los ist, scheint keiner so richtig zu wissen. Sein Sprecher ließen lediglich verlauten, dass sein Fehlen auf eine persönliche gesundheitliche Angelegenheit zurückzuführen ist, die ihn und seine Familie betrifft. Außerdem hoffte man, die Dreharbeiten in Kürze wieder aufnehmen zu können.

Singer ist dafür bekannt, dass er auch bei vergangenen Produktionen (er drehte zum Beispiel "X-Men") zu spät oder unregelmäßig am Set erschien.

Bereits zuvor fehlte Singer mehrere Male am Set und sein Stamm-Kameramann Newton Thomas Sigel hat die Regie in dieser Zeit übernommen.


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