"House of Cards" bekommt sechste Staffel - ohne Spacey

Robin Wright alias Carrie Underwood: Die finale Staffel von "House of Cards" konzentriert sich auf die Gattin des US-Präsidenten.

(Reuters) Die Produktionsfirma Netflix setzt die Erfolgsserie "House of Cards "im Jahr 2018 ohne Kevin Spacey fort". Entsprechend soll in der 6. Staffel Robin Wrights Charakter der Claire Underwood den Fokus der Staffel besitzen. "Wir freuen uns sehr, dass wir eine Übereinkunft zum Ende der Show erreichen konnten". Carrie Underwood hatte zum Ende der fünften Staffel ihren von Spacey dargestellten Ehemann als US-Präsidentin abgelöst. Die letzte Staffel soll aus nur acht statt 13 Folgen bestehen.

Grund hierfür waren die Vorwürfe der sexuellen Belästigung gegen Hauptdarsteller Kevin Spacey, mit denen sich aktuelle und ehemalige Mitarbeiter der Serienproduktion sich an die Öffentlichkeit gewandt hatten. Später kündigte das Unternehmen jegliche Zusammenarbeit mit dem 58-Jährigen auf.

Spacey wird unter anderem von einem seiner früheren Schauspielschüler eines Vergewaltigungsversuchs beschuldigt. Der Schauspieler Anthony Rapp wiederum berichtete, Spacey habe ihn 1986 auf einer Party sexuell bedrängt, als er 14 Jahre alt war. In London laufen derzeit polizeiliche Ermittlungen gegen Spacey, der sich einer Sprecherin zufolge in therapeutische Behandlung begeben hat.

Auch am Set von "House of Cards" soll er sexuell übergriffig geworden sein.


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