Mainz-Machtkampf entschieden | Kaluza erklärt sofortigen Rücktritt!

Nach turbulenten Wochen beim 1. FSV Mainz 05 hat Johannes Kaluza am Mittwoch seinen sofortigen Rücktritt als Vereins- und Vorstandsvorsitzender des Bundesligisten erklärt.

Kaluza zog mit diesem Schritt die Konsequenzen aus einem Machtkampf in Mainz.

Auch der Aufsichtsrat stellte sich übereinstimmenden Medienberichten zufolge komplett gegen den erst am 25. Juni überraschend zum Nachfolger von Harald Strutz gewählten Clubchef. "Ich hoffe, trotz der nur kurzen Amtszeit auch neue Impulse und Denkanstöße gegeben zu haben", schrieb Kaluza in einem Brief an die Mitglieder: "In einer sportlich angespannten und auch wirtschaftlich herausfordernden Situation unseres Klubs dürfen nicht Nebenkriegsschauplätze in den Mittelpunkt rücken und Kräfte binden, die wir für unseren gemeinsamen Erfolg brauchen". Insbesondere zwischen Sportvorstand Rouven Schröder und dem fachfremden Kaluza sei das Verhältnis eisig gewesen gegebenen.

Als Termin für die Neuwahlen gab Mainz 05 den 21. Januar bekannt.

Rouven Schröder sagt: "Ich respektiere die Entscheidung von Johannes Kaluza, sein Amt niederzulegen". Es darf aber in unserem Verein nicht das Interesse des Einzelnen, von wem auch immer, über dem Wohl des Vereins stehen. Auf die ihm eigentlich zustehende Aufwandsentschädigung verzichtet der 63-Jährige.

Kaluza bedankte sich bei Sportdirektor Schröder für die "vertrauensvolle und sachorientierte Zusammenarbeit".

"Sein Rücktritt gibt dem Verein die Chance auf einen strukturierten Weg in die Zukunft".


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