Mieten in Hamburg um 5,2 Prozent gestiegen

Das geht aus dem neuen Mietenspiegel hervor, den Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt (SPD) am Dienstag vorgestellt hat. Im Vergleich zu 2015 sind die Netto-Kaltmieten um rund 42 Cent (5,2 Prozent) gestiegen. Die günstigste Wohnung kostete 5,30 Euro pro Quadratmeter, die teuerste 20,69 Euro.

Durchschnittlich 8,44 Euro pro Quadratmeter Kaltmiete kostet eine frei finanzierte Hamburger Mietwohnung jetzt, das sind 42 Cent mehr als vor zwei Jahren.

2015/2016 wurden rund 16 000 neue Wohnungen fertiggestellt.

Ohne den massiven Wohnungsneubau wären die Mieten noch schneller gestiegen, so Stapelfeldt. Den Mietenanstieg bezeichnete sie als "deutlich", vor allem in den guten Wohnlagen, wo sich die Mieten im Schnitt um sieben Prozent verteuerten. Es herrschte allgemeine Spannung, ob sich das große Wohnungsbauprogramm des Senats in irgendeiner Weise auf die Höhe der Mieten ausgewirkt hat. Insgesamt 53 Prozent der Hamburger zahlen unter 7,50 Euro/qm. Allerdings ist gerade die Zahl der besonders günstigen Mieten unterhalb von 6,50 Euro in den vergangenen Jahren von 33,6 auf aktuell nur noch 22,7 Prozent gesunken.


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